Auf der Grundlage einer personalistischen Anthropologie werden die rechtsphilosophisch und ethisch relevanten Werte-Grundlagen im Verständnis der Innovativität (als evaluative Prädikation) von sozialen Innovationen problematisiert. Soziale Innovationen müssen demnach jenseits der Logik des Marktes mit einem praxeologischen Blick auf die das Individuum personalisierenden Formwandlungen der Kultur sozialer Praktiken normativ vermessen werden. Der Blick richtet sich auf ein „gutes Leben“ und ihre „juridische Substanz“ (vorrechtliche sittliche Inhalte im Recht) im sozialen Miteinander im Alltag der Daseinsführung angesichts der Vulnerabilität des Menschen.