01.04.2020 | aktuell
Vom Burnout zum Vorhofflimmern
Psychische Belastungen können das Herz schwer belasten
verfasst von:
Beate Schuhmacher
Erschienen in:
PRO CARE
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Ausgabe 3/2020
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Auszug
Extreme Müdigkeit, Gereiztheit und Mutlosigkeit: Diese Beschwerden kennzeichnen die vitale Erschöpfung, die seit einiger Zeit auch als Burn-out bezeichnet wird. Forscher aus den USA haben nun Hinweise darauf gefunden, dass das psychische Leiden mit dem erstmaligen Auftreten eines Vorhofflimmerns in Zusammenhang stehen könnte. In einer US-amerikanischen Kohortenstudie hatten Menschen mit vitaler Erschöpfung, unabhängig von anderen bekannten Risikofaktoren, ein um 20 Prozent erhöhtes Risiko, die Rhythmusstörung zu entwickeln. Vorhofflimmern ist die häufigste Form der Herzrhythmusstörung. Man geht davon aus dass 17 Millionen Personen in Europa davon betroffen sind und zehn Millionen in den USA. Ihr Risiko für einen Herzinfarkt, Schlaganfall und Tod erhöht sich damit deutlich. Die Ursache für Vorhofflimmern ist bis heute nicht vollständig klar. …