01.08.2003 | Weiterbildung·Fortbildung
Pathophysiologie des Kammerflimmerns und Mechanismen der Defibrillation
Erschienen in: Notfall + Rettungsmedizin | Ausgabe 5/2003
Einloggen, um Zugang zu erhaltenZusammenfassung
Kammerflimmern ist die häufigste Ursache für den plötzlichen Herztod. Durch ein elektrisches Chaos ist eine geordnete Kontraktion des Herzens nicht mehr möglich, mit der Folge eines vollständigen Zusammenbruchs des Kreislaufs. Als einzige Therapie steht die Defibrillation zur Verfügung, die zu einer Terminierung der kreisenden Erregung führt und damit die Rückkehr zum Sinusrhythmus ermöglicht. Die Effizienz der Defibrillation wird maßgeblich durch die Art der abgegebenen Energie mitbestimmt. Dabei kommen verschiedene Formen von mono- und biphasischen Schocks zur Anwendung. Bis heute steht der direkte Vergleich der Effizienz beider Schockformen noch ebenso aus wie gesicherte Daten zur optimalen initialen Schockenergie. Studiendaten weisen jedoch darauf hin, dass ein biphasischer Schock eine höhere Effizienz als ein monophasischer Schock aufweist.
Anzeige