Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) beruht auf einem Kollaps des Rachenraums während des Schlafs. Die Atemwege werden verlegt und die die arterielle Sauerstoffsättigung fällt ab. Leitsymptome der OSA sind Schnarchen und Tagesmüdigkeit. Die Diagnose wird im Schlaflabor gesichert. Für die Anästhesie und Operation wichtige Begleiterkrankungen sind Hypertonie, Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz. Die Patienten sind häufig stark übergewichtig. Das Risiko eines schwierigen Atemwegs ist erhöht, vor allem bei starkem Halsumfang mit eingeschränkter Reklination des Kopfes. Sedativa, besonders Benzodiazepine, sollten nicht eingesetzt werden. Regionale Anästhesieverfahren sollten bevorzugt werden. Postoperativ ist das Risiko respiratorischer Komplikationen erhöht.