19.03.2025 | Konzepte - Stellungnahmen - Perspektiven
Implementierung eines luftgestützten Konzepts zur extrakorporalen Reanimation (ECPR) für ausgewählte Patient:innen mit außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand in ländlichen Regionen
Beispielhafte Vorstellung eines interprofessionellen Konzepts anhand des Oberbergischen Kreises
verfasst von:
Dr. med. A. Höffgen, DESA, I. Gräff, A. Schmidt, S. Imach, C. Paul, T. Steitz, M. Schiffarth, J. Terporten, S. Baldus, C. Adler
Erschienen in:
Notfall + Rettungsmedizin
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Zusammenfassung
Der außerklinische Herz-Kreislauf-Stillstand (OHCA) ist nach wie vor mit einer sehr hohen Sterblichkeit assoziiert. Die extrakorporale kardiopulmonale Reanimation (ECPR) stellt eine neue mögliche Therapieoption dar und findet zunehmend auch für eine ausgewählte Patientengruppe mit refraktärem OHCA Anwendung. Neben anderen prognoserelevanten Faktoren stellt hierbei die Reanimationszeit („low-flow time“) bis zur Implementierung des extrakorporalen Verfahrens eine Schlüsselposition dar und bindet bestehende prähospitale ECPR-Konzepte an eine direkte räumliche Nähe zu klinischen ECPR-Zentren. Die Autoren beschreiben ein ECPR-Konzept für einen strukturschwachen Flächenkreis ohne regional verfügbares ECPR-Zentrum, das die patientenseitigen Einschlusskriterien berücksichtigt und dem zeitkritischen Charakter des Verfahrens durch den frühzeitigen Einsatz der Luftrettung gerecht wird.