01.06.2003 | Kasuistiken
Endobronchiale "Aspiration" einer Führungsstabspitze unter Crush-Intubation
Erschienen in: Notfall + Rettungsmedizin | Ausgabe 4/2003
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Ein 19-jähriger Patient wurde notfallmäßig nach einem Verkehrsunfall intubiert, bei dem er sich ein stumpfes Thoraxtrauma zugezogen hatte. Der zur Intubation verwendete Oxford-Tubus war mit einem Führungsstab armiert, dessen Spitze primär unbemerkt unter der Intubation abbrach und später als endobronchialer Fremdkörper imponierte. Die Spitze konnte während einer Bronchoskopie komplikationslos entfernt werden. Eine daraufhin durchgeführte Untersuchung aller im Rettungsdienst und in der Klinik eingesetzten Führungsstäbe zeigte bei ca. 30% der Führungsstäbe brüchige oder poröse Stellen. Sie wurden daraufhin ersetzt.
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