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Open Access 28.03.2025 | Originalien

Die Übergabemerkhilfe „SINNHAFT“: Ergebnisse einer onlinebasierten Mixed-methods-Anwendungsstudie

verfasst von: Prof. Dr. med. I. Gräff, DESA, A. Zhelyazkova, J. Tempfli, N. Hoffjan, B. Urban, S. Prückner, P. Ehlers

Erschienen in: Notfall + Rettungsmedizin

Zusammenfassung

Hintergrund

Unwirksame Übergaben in der zentralen Notaufnahme (ZNA) sind mit einem erhöhten Fehlerrisiko behaftet und sollten deshalb standardisiert, unter Zuhilfenahme einer Merkhilfe, erfolgen. Die vorliegende Arbeit untersucht erstmalig die Übergabemerkhilfe „SINNHAFT“ in der praktischen Anwendung.

Material und Methoden

In einer prospektiven onlinebasierten Anwendungsstudie, mit Mixed-methods-Ansatz, wurde die Anwendung von „SINNHAFT“ an 6 unterschiedlichen Fallvignetten simuliert. Die Auswertung der einzelnen Übergaben erfolgte anonymisiert mittels fallbezogenen (nach jeder Übergabe) sowie fallübergreifenden (nach Abschluss der Simulation) Fragebögen. Die korrekte Ausführung jeder Übergabe wurde mittels fallbezogener Checkliste überprüft. Semistrukturierte Interviews dienten der weiteren qualitativen Datenerhebung zur Bewertung der Merkhilfe.

Ergebnisse

Durchgeführt wurden 48 Übergaben innerhalb von 16 Simulationen, davon 12 in ärztlicher Konstellation und 36 zwischen Notfallsanitäter*innen und Pflegekräften. Sowohl Rettungsdienst- als auch Mitarbeiter*innen der ZNA bewerteten „SINNHAFT“ als geeignete Übergabemerkhilfe. Ebenso bewerteten beide Parteien die Übergabemerkhilfe als Instrument zur Sicherung der Übergabequalität. Die Mehrheit der Teilnehmenden stimmte der Aussage zu, dass die Anwendung der Merkhilfe „SINNHAFT“ zur Reduktion des Informationsverlusts führt. Neben einer einheitlichen Zustimmung, dass die Merkhilfe „SINNHAFT“ mit Reihenfolge und Struktur eine geeignete Merkhilfe für die Übergabe in der ZNA ist, würden die meisten Teilnehmenden auch die bundesweite Integration der Merkhilfe begrüßen.

Diskussion

Die Anwendung von „SINNHAFT“ in der Übergabe traumatologischer und nichttraumatologischer Fälle wird im onlinebasierten Setting positiv bewertet. Die vorliegende Untersuchung lässt die Aussage zu, dass „SINNHAFT“ für eine Standardisierung der Übergabe geeignet ist.
Begleitmaterial
Hinweise

Zusatzmaterial online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s10049-025-01516-5) enthält das erwähnte Zusatzmaterial „E-Supplement“. Bitte scannen Sie den QR-Code.
Die Autoren I. Gräff und A. Zhelyazkova haben zu gleichen Teilen zum Manuskript beigetragen.
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Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Einleitung

Mehr als 30.000-mal pro Tag werden in Deutschland Patient*innen, die akut medizinische Hilfe benötigen, von einem Behandlungsteam des Rettungsdiensts an ein anderes Team übergeben [5]. Idealerweise werden für die Standardisierung der Übergabe Merkhilfen verwendet – diese eingängigen Gedächtnishilfen verknüpfen in der Regel ein Akronym mit einem Prozess.
Übergaben in der zentralen Notaufnahme (ZNA) sind bei kritisch Kranken bzw. Verletzten komplex und aufgrund des hohen Stress- und Zeitdrucks mit einem erhöhten Fehlerrisiko behaftet [3, 7, 8]. Eine unwirksame Übergabe stellt eine Unterbrechung der Kommunikation von Gesundheitsinformationen dar, was wiederum negative Auswirkungen auf die Patient*innenversorgung und -sicherheit haben kann. Dies umfasst: Fehldiagnosen, Diagnose- und Behandlungsverzögerungen, fehlerhafte Behandlung oder Medikation und Unterlassung von Pflege [2, 4, 13, 14]. Unzureichende, falsche oder fehlinterpretierte Informationen über die vorangegangene Behandlungsphase gefährden somit die Patient*innen [13, 17, 19, 20]. Bost et al. kamen in ihrer Untersuchung zur Übergabe zu dem Schluss, dass Fehler bei der Übergabe zwischen Rettungsdienst (RD) und ZNA häufig vorkommen und dass es notwendig ist, den Übergabeprozess zu standardisieren und strukturierte Übergabeprotokolle zu entwickeln [3].
Seit der Veröffentlichung der Übergabemerkhilfe „SINNHAFT“ im Juni 2023 existiert in Deutschland erstmalig ein wissenschaftlich entwickelter Standard für die Übergabe des RD an das Team der ZNA (Abb. 1; [11]).
Die Übergabemerkhilfe „SINNHAFT“ zeichnet sich gegenüber anderen Merkhilfen dadurch aus, dass Crew-Resource-Management(CRM)-Aspekte fest verankert sind. Aus kommunikationspsychologischer Sicht sieht die Merkhilfe einen stakkatoartigen Übergabestil vor, bei dem jeder Teilaspekt durch die übergebende Person angekündigt wird. Ebenso verknüpft „SINNHAFT“ die „Notfallpriorität“ mit der „Handlung“, sodass Inhalts- und Beziehungsaspekt immer direkt zusammen kommuniziert werden. Das „Fazit“ umfasst die Rekapitulation des Notfallereignisses und der Notfallpriorität (ohne Vitalparameter) gekoppelt an die Handlung (ohne Wirkung). Um einen sog. Framing-Effekt für das aufnehmende Team zu verhindern, werden die Vitalparameter und die Wirkung der durchgeführten Maßnahmen bewusst nicht wiederholt [9, 11, 15]. Am Ende der Übergabe wird dem aufnehmenden Team unter dem Punkt „Teamfragen“ die Möglichkeit eingeräumt, Fragen zu stellen.
Darüber hinaus definiert „SINNHAFT“ auch Sachverhalte wie den Umgang mit fehlenden Informationen sowie bewusst unterlassenen Maßnahmen und erlaubt zusammenfassende Aussagen bei Normalbefunden, sodass die Merkhilfe gut auf den individuellen Übergabefall und dessen Besonderheiten Rücksicht nehmen kann [911].

Ziel der Studie

Mit der vorliegenden Untersuchung wird die Übergabemerkhilfe „SINNHAFT“ erstmalig im Rahmen einer onlinebasierten prospektiven Anwendungsstudie unter Verwendung eines Mixed-methods-Ansatzes evaluiert. Das primäre Ziel der Studie ist es, basierend auf Fallvignetten die praktische Anwendung von „SINNHAFT“ durch RD- und ZNA-Personal zu bewerten. Sekundäres Ziel ist die fallunabhängige Bewertung der Übergabe.

Material und Methodik

Studiendesign

Die Studie wurde nach positiver Beurteilung der Ethikkommission der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München durchgeführt (Projektnummer: 24-0272, 20.05.2024). Alle Teilnehmenden unterzeichneten eine Einwilligungs- und Datenschutzerklärung vor Simulationsbeginn.
Bei der durchgeführten Studie handelt es sich im eine prospektive Mixed-methods-Anwendungsstudie, die im Onlinemodus durchgeführt wurde (Zoom©, Zoom Communications, Inc., San Jose, CA 95113, USA, Version: 6.2.6 [49050]).
Der Durchführung der Studie wurde eine Pilottestung vorangestellt, um die Methodik der Fallpräsentation und das Setting der onlinebasierten Übergabe zu prüfen. Die im Anschluss an die Pilottestung durchgeführten semistrukturierten Interviews, im Sinne einer Validierung der Methodik, ergaben, dass keine Modifikationen notwendig waren.
Die Rekrutierung der Teilnehmenden erfolgte durch eine gezielte Stichprobenziehung im Kollektiv von Fachkräften, die im RD oder in einer ZNA tätig waren. Dies umfasste jeweils ärztliches und nichtärztliches Personal. Verpflichtend für die Teilnahme war die Absolvierung einer Onlineschulung mittels Lernmodul (https://​notfall-campus.​de/​sinnhaft).
Insgesamt wurden für die Studie 6 Szenarien (Fallvignetten) in Form einer PowerPoint©-Präsentation (Microsoft Corporation, Redmond, WA 98052-6399, USA, Version: Office 365) entwickelt, die mit aussagenkräftigem Bildmaterial (Szenenbilder, Verletzungsmuster etc.) und Audiospuren unterlegt war. Da die verschiedenen Fallszenarien unterschiedliche Qualifikationsniveaus der Teilnehmenden benötigten, wurden diese je nach RD-ZNA-Konstellation folgenderweise aufgeteilt:
  • Notfallsanitäter*in zu Pflegekraft
    1.
    Traumatologischer Patient (Verschüttung)
     
    2.
    Pädiatrischer Patient (Verbrühung)
     
    3.
    Geriatrische Patientin (Synkope)
     
  • Notärzt*in zu Ärzt*in
    4.
    Gynäkologische Patientin (Schwangere)
     
    5.
    Polytraumapatient komplex (Motorradunfall)
     
    6.
    Nichttraumatologische Patientin (Intoxikation)
     
Jedes Simulationsteam (RD:ZNA) bestand aus 2 (1:1-Simulation) oder 3 Teilnehmenden (2:1-Simulation). Bei den 2:1-Simulationen nahm eine ZNA-Pflegekraft je 3 Übergaben von 2 RD-Fachkräften an.

Bewertungsinstrumente

Unmittelbar nach jeder Übergabe wurden die Teilnehmenden gebeten, einen fallbezogenen Fragebogen zu beantworten (E-Supplement 1, 2).
Nach Beendigung der Simulation wurde ein fallübergreifender abschließender Fragebogen zur allgemeinen Bewertung von „SINNHAFT“ vorgelegt (E-Supplement 3, 4). Alle Fragebögen wurden in 2 Versionen in LimeSurvey© (LimeSurvey GmbH, 22453 Hamburg, Version 3.22.15 + 200505) erarbeitet – einmal für das übergebende Team (RD) sowie für das aufnehmende Team (ZNA). Bei beiden Fragebögen wurde eine Likert-Skala (1 = stimme nicht zu bis 5 = stimme voll zu) verwendet. Die Ergebnisse, in min und s (Zeitmessungen), werden mit Mittelwert und Standardabweichung dargestellt.
Zudem wurde jede Übergabe durch einen externen Beobachter mittels einer fallspezifischen Checkliste protokolliert (E-Supplement 5). Anhand der Checkliste wurden die Dauer und Integrität der Übergabe gemessen. Die Integrität wurde definiert als Prozentwert der korrekt wiedergegebenen Items zu jedem Fall.
Unabhängig von den Fragebögen wurden über die Pilotphase hinaus am Ende einer jeden Simulation semistrukturierte Interviews zum virtuellen Setting und zur Merkhilfe „SINNHAFT“ durchgeführt.

Analysen

Die Daten wurden mittels SPSS Statistics (IBM©, IBM Deutschland GmbH, 71032 Böblingen, Version 29.0.0.0.) ausgewertet. Die Größe der Stichprobe orientiert sich an vergleichbaren Studien mit ähnlichem Design und analoger Stichprobengröße [4, 12, 14, 16, 22]. Alle erhaltenen Daten wurden anhand von Methoden der deskriptiven Statistik ausgewertet. Die durgeführten semistrukturierten Interviews wurden mit MAXQDA© (VERBI – Software. Consult. Sozialforschung. GmbH, 10557 Berlin, Version 24.6.0) ausgewertet. Bei der Auswertung wurde ein induktiver Ansatz verfolgt. Dies bedeutet, dass die Interviews explorativ codiert und auf diese Weise Kategoriensystemen zugeordnet wurden, wodurch für die Studie bedeutsame und wesentliche Äußerungen zusammengefasst werden konnten.

Ergebnisse

Für die Studie konnten 28 Teilnehmende rekrutiert werden, davon 16 aus dem RD und 12 aus der ZNA (Tab. 1). Nur vollständig ausgefüllte Fragebögen wurden ausgewertet (RD = 15, ZNA = 12). In Bezug auf die Berufserfahrung hatten im Kollektiv der Ärzt*innen über 80 % eine Berufserfahrung > 3 Jahre, bei den Mitarbeitenden aus der Pflege lag dieser Anteil bei über 90 %. Es wurden insgesamt 48 Übergaben im Rahmen von 16 Simulationen durchgeführt, davon 12 ärztliche Übergaben und 36 Übergaben zwischen Notfallsanitäter*in und Pflegekraft (Tab. 2).
Tab. 1
Soziodemografische Charakteristika und Anwendung von Übergabemerkhilfen in der Kohorte
 
n (%)
 
RD
ZNA
Gesamt
Geschlecht
Weiblich
2 (13,3)
5 (41,7)
7 (25,9)
Männlich
13 (86,7)
7 (58,3)
20 (74,1)
Dauer der Berufstätigkeit
Unter 1 Jahr
0
0
0
1–2 Jahre
3 (20,0)
1 (8,3)
4 (14,8)
3–5 Jahre
1 (6,7)
2 (16,7)
3 (11,1)
6–10 Jahre
4 (26,7)
4 (33,3)
8 (29,6)
Über 10 Jahre
7 (46,7)
5 (41,7)
12 (44,4)
Hauptfunktion
Notfallsanitäter*in
11 (73,3)
Notarzt*Notärztin
4 (26,7)
Pflegekraft ohne Fachweiterbildung
2 (16,7)
Pflegekraft mit Fachweiterbildung
5 (41,7)
Arzt*Ärztin
4 (33,3)
Andere Qualifikation
1 (8,3)
Welche der folgenden Merkhilfen kennen Sie?a
(I)SBAR
13 (86,7)
8 (66,7)
21 (77,8)
(I)MIST
5 (33,3)
4 (33,3)
9 (33,3)
ISOBAR
8 (53,3)
8 (66,7)
16 (59,3)
Keine
1 (6,7)
1 (8,3)
2 (7,4)
Welche der folgenden Merkhilfen wenden Sie regelmäßig an?
(I)SBAR
4 (26,7)
3 (25,0)
7 (25,9)
(I)MIST
3 (20,0)
1 (8,3)
4 (14,8)
ISOBAR
2 (13,3)
1 (8,3)
3 (11,1)
Keine
6 (40,0)
5 (41,7)
11 (40,7)
Gesamt
15
12
27
aMehrfachantworten möglich; weitere Nennungen (jeweils n = 1): SAMPLER, OPQRST, BAUM, ATMIST, ABCDE (n = 2)
Tab. 2
Zeitliche Dauer der Übergabe und Prozentsatz der zu übergebenden Inhalte nach SINNHAFT-Vorgabe (Mittelwert, Standardabweichung)
Simulationsmerkmale
Ergebnisse
Konstellation
Fall
Anzahl Übergaben
Durchschnittliche Übergabedauer (min:s)
Integritäta (Mittelwert, %)
±Standardabweichung
±Standardabweichung (%)
Notfallsanitäter*in – ZNA-Pflegekraftb
Traumatologischer Patient (Verschüttung)
12
03:06
87,6
±01:05
±5,6
Pädiatrischer Patient (Verbrühung)
12
02:47
87,5
±00:50
±5,3
Geriatrische Patientin (Synkope)
12
02:41
79,0
±01:01
±6,1
Notärztliche Übergabe RD – ZNAc
Gynäkologische Patientin (Schwangere)
4
02:07
83,8
±00:37
±4,8
Polytraumapatient komplex (Motorradunfall)
4
04:00
82,4
±00:37
±5,8
Nichttraumatologische Patientin (Intoxikation)
4
03:44
83,8
±01:05
±7,8
Mittelwert (gesamt)
03:04
84,0
±01:01
±6,6
Summe
48
aDie Integrität wurde definiert als Prozentwert der korrekt wiedergegebenen Items zu jedem Fall und gemessen anhand der entsprechenden Checkliste (E-Supplement 5)
bAlle 3 Fälle wurden jeweils 4‑mal in 1:1- und 4‑mal in 2:1-Simulationen übergeben
cAlle 3 Fälle wurden nur in 1:1-Simulationen übergeben

Fallspezifische Bewertung

Der Aussage „Die Merkhilfe „SINNHAFT“ war für den vorliegenden Fall geeignet“ in Bezug auf die 6 Fallvignetten, stimmten RD-Teilnehmende überwiegend zu (Fall 1: 4,36 ± 1,12; Fall 2: 4,00 ± 1,28; Fall 3: 4,58 ± 0,90; Fall 4: 4,50 ± 0,58; Fall 5: 4,50 ± 1,00; Fall 6: 4,75 ± 0,50; Abb. 2). Gleiches trifft für die ZNA-Teilnehmenden zu (Fall 1: 4,75 ± 0,46; Fall 2: 5,00 ± 0,00; Fall 3: 5,00 ± 0,00; Fall 4: 4,50 ± 1,00; Fall 5: 5,00 ± 0,00; Fall 6: 5,00 ± 0,00; Abb. 2).
Der Aussage, dass die feste Integration von Teamfragen zur Sicherung der Übergabequalität beiträgt, stimmten RD-Teilnehmenden größtenteils zu (Fall 1: 4,82 ± 0,41; Fall 2: 4,50 ± 1,24; Fall 3: 4,50 ± 0,91; Fall 4: 4,75 ± 0,50; Fall 5: 4,75 ± 0,50; Fall 6: 4,75 ± 0,50; Abb. 2). Auch die ZNA-Teilnehmenden bewerteten die Aussage positiv (Fall 1: 4,75 ± 0,04; Fall 2: 5,00 ± 0,00; Fall 3: 4,75 ± 0,71; Fall 4: 5,00 ± 0,00; Fall 5: 5,00 ± 0,00; Fall 6: 5,00 ± 0,00; Abb. 2).
Die RD- und ZNA-Teilnehmenden fanden, dass die Anwendung von SINNHAFT den Informationsverlust reduziert (RD: Fall 1: 4,25 ± 1,50; Fall 2: 4,17 ± 1,34; Fall 3: 4,64 ± 0,51; Fall 4: 4,25 ± 0,96; Fall 5: 4,00 ± 1,41; Fall 6: 4,00 ± 1,13;/ZNA: Fall 1: 5,00 ± 0,00; Fall 2: 5,00 ± 0,00; Fall 3: 4,75 ± 0,46; Fall 4: 5,00 ± 0,00; Fall 5: 5,00 ± 0,00;, Fall 6: 4,50 ± 0,76; Abb. 2).
Bei RD-spezifischen Fragen stimmten die Teilnehmenden größtenteils den Aussagen zu, sich während der Übergabe sicher gefühlt zu haben (Fall 1: 4,88 ± 0,35; Fall 2: 4,71 ± 0,49; Fall 3: 4,63 ± 0,74; Fall 4: 5,00 ± 0,00; Fall 5: 5,00 ± 0,00; Fall 6: 5,00 ± 0,00; Abb. 3a). Weiterhin entstanden laut den RD-Teilnehmenden durch die Anwendung der Merkhilfe gefühlt weniger Unklarheiten beim aufnehmenden Team (Fall 1: 4,75 ± 0,46; Fall 2: 5,00 ± 0,00; Fall 3: 4,63 ± 0,52; Fall 4: 5,00 ± 0,00; Fall 5: 4,75 ± 0,50; Fall 6: 4,75 ± 0,50; Abb. 3a).
Ebenfalls zeigte sich, dass die ZNA-Teilnehmenden der Aussage zustimmten, dass „SINNHAFT“ eine geeignete Reihenfolge und Struktur für die 6 Fallvignetten aufweist und somit als Merkhilfe für die Übergabe von Notfallpatienten in der ZNA angewendet werden kann (Fall 1: 4,36 ± 1,03; Fall 2: 4,25 ± 1,06; Fall 3: 4,17 ± 1,03; Fall 4: 4,75 ± 0,50; Fall 5: 4,50 ± 1,00; Fall 6: 4,25 ± 0,96; Abb. 3b). Auch gaben die ZNA-Teilnehmenden an, dass weniger Unklarheiten im Übergabeprozess entstanden sind (Fall 1: 4,73 ± 0,47; Fall 2: 4,42 ± 1,00; Fall 3 4,33 ± 0,89; Fall 4: 4,50 ± 0,58; Fall 5: 4,25 ± 0,96; Fall 6: 4,50 ± 0,58; Abb. 3b).
Alle weiteren fallspezifische Aspekte der Merkhilfe und ihrer Anwendung hatten ebenso hohe Zustimmungsraten (E-Supplement 6). Zu diesen zählen die Integration von CRM-Aspekten in die Merkhilfe und die damit geschaffenen Rahmenbedingungen, die korrekte und fokussierte Mitteilung der einzelnen Kerninhalte (Identifikation, Notfallereignis, Notfallpriorität, Handlungen und Anamnese) sowie die Fragen zur Sicherung der Übergabequalität, Reduktion von Informationsverlust und Minimierung von Unklarheiten beim Aufnehmenden (E-Supplement 6).

Fallübergreifende Bewertung

Fallübergreifend ließ sich beobachten, dass die Anwendung von „SINNHAFT“ als positiv für die Kommunikation zwischen beiden Teams bewertet wurde (RD: 4,33 ± 1,11/ZNA: 4,92 ± 0,29; Abb. 4).
Seitens der ZNA kam es durch die Anwendung von „SINNHAFT“ zu einer subjektiven Reduzierung des Informationsverlusts (4,67 ± 0,65; Abb. 4). Weiterhin empfanden die ZNA-Teilnehmenden die feste Integration von „Teamfragen“ als hilfreich in Bezug auf die Sicherung der Übergabequalität (4,92 ± 0,29; Abb. 4).
Dies spiegelt sich auch bei der Wahrnehmung des Rettungsdiensts wider: Der Großteil der Teilnehmenden stimmte der Aussage zu, dass sich die Aufmerksamkeit für das Thema Übergabe merklich steigert (4,53 ± 1,06; Abb. 4). Weiterhin führte die Anwendung von „SINNHAFT“ dazu, dass sich das zuführende Team sicherer während der Übergabe fühlt (4,60 ± 0,91; Abb. 4).
Neben einer einheitlichen Zustimmung, dass die Merkhilfe „SINNHAFT“ mit Reihenfolge und Struktur eine geeignete Merkhilfe für die Übergabe in der ZNA ist (RD: 4,53 ± 1,06; ZNA: 4,75 ± 0,45), würden die meisten Teilnehmenden auch die bundesweite Integration der Merkhilfe begrüßen (RD: 4,60 ± 1,06; ZNA: 4,83 ± 0,39; Abb. 4).

Integrität und Interviews

Die Integrität der Übergaben lag in der differenzierten Auswertung von 5 der 6 Fallvignetten bei über 80 %, lediglich die Fallvignette „Geriatrische Patientin“ lag im Mittel bei 79 % (Tab. 2). Bezogen auf alle Übergaben lag der Mittelwert bei 84 %, d. h., dass in einem hohen Prozentsatz zu übergebende Inhalte nach SINNHAFT-Vorgabe erwähnt worden sind (Tab. 2). Die durchschnittliche Übergabedauer lag bei 3,04 (min : s) ± 1,01 (min : s).
Die Kategorisierung der Kernaussagen der semistrukturierten Interviews kommt in Tab. 3 zur Darstellung. Hieraus lässt sich ableiten, dass das Studiendesign der onlinebasierten Übergabe geeignet ist. Die Fälle wurden als realistisch wahrgenommen und die Vorbereitungszeit als ausreichend eingeordnet. Darüber hinaus war die Gestaltung der Simulation nachvollziehbar, ausreichend und verständlich, um Übergaben durchzuführen. In Bezug auf die Merkhilfe selbst gab es Rückmeldungen, die fordern, dass auch die Seite der ZNA „SINNHAFT“ kennen muss und Schulungen im Vorfeld durchlaufen werden sollten. Positiv geäußert wurde, dass „SINNHAFT“ auch für komplexe Fälle geeignet und gut strukturiert ist, alle relevanten Informationen enthält und somit in der Praxis gut anwendbar ist. Zusätzlich dazu wurde gesagt, dass „SINNHAFT“ strukturierter und zielführender als andere Merkhilfen wahrgenommen wurde.
Tab. 3
Zusammenfassende Ergebnisse der semistrukturierten Interviews – Bewertung des virtuellen Settings und der Merkhilfe „SINNHAFT“
Aspekt
Negative Aspekte
Positive Aspekte
Setting
Schwierige Informationsaufnahme zu Beginn
Mangelnde Konzentration
Verbesserungsvorschläge (z. B. mehr Detailinformationen zu den Fällen)
Fälle wurden als realistisch wahrgenommen
Vorbereitungszeit ausreichend
Gestaltung der Simulation war nachvollziehbar, ausreichend und verständlich (n = 6)
Technik hat gut funktioniert
Befürwortung des virtuellen Settings trotz wenig Erfahrung damit
Negative Aspekte
Positive Aspekte
Merkhilfe
Schema muss Rettungsdienst als auch ZNA vertraut sein (n = 8)
Übung für reibungslose Praxisanwendung notwendig (einfacher nach mehrfacher Benutzung; n = 6)
Wahrnehmung als fordernd, umfangreich und übungsintensiv(n = 4)
Übergabe fühlt sich „sperrig“ an (n = 1)
Einleiten Übergabe fühlt sich „unhöflich“ an (n = 1)
Keine Anwendung bei kleinen „Lappalien“ (n = 1)
Risiko, in „Prosa“ zu verfallen (n = 1)
Gut geeignet und von Vorteil bei komplexen Fällen (n = 4)
Kombination von Notfallpriorität mit Handlung sinnvoll, da sonst Informationen untergehen (n = 2)
Befürwortung der Einbindung der ZNA durch Fazit (n = 1)
Gut strukturiert und sinnvoll
Alle relevanten und wesentlichen Informationen beinhaltend
Praktisch, einfach und stimmig
Gut in der Praxis anwendbar
Pocketcard nützlich

Diskussion

Die hier präsentierte prospektive onlinebasierte Mixed-methods-Anwendungsstudie konnte aussagekräftige Erkenntnisse über die Praxistauglichkeit der Übergabemerkhilfe „SINNHAFT“ erbringen. Die Studie zeigt erstmalig, dass SINNHAFT für die Übergabe an der Nahtstelle RD – ZNA gut geeignet ist. Sowohl RD- als auch ZNA-Fachkräfte bewerten die Anwendung von „SINNHAFT“ als praktikabel für den Klinikalltag und fördernd für die Übergabequalität und Patient*innensicherheit, indem der Informationsverlust reduziert wird. In allen 4 Bewertungskategorien, d. h. fallbezogen, fallübergreifend, in den semistrukturierten Interviews und den Checklisten zeigt sich, dass „SINNHAFT“ sowohl für ein breites Spektrum an Krankheits- bzw. Verletzungsschwere als auch für traumatologische bzw. nichttraumatologische Notfälle geeignet ist.
Die Integrität von 84 % ist bemerkenswert und lässt sich durch 2 Teilaspekte erklären: zum einen durch die obligatorische Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit dem Lernmodul im Vorfeld zur Studie. Zum anderen spiegeln sich hier die festgelegten Inhalte der einzelnen Teilaspekte und die feste Verknüpfung der Notfallpriorität mit der Handlung wider. Ganz im Sinne der Anwendung von „SINNHAFT“ soll es wie eine Merkhilfe und aus CRM-Sicht als Checkliste genutzt werden. Unterstützt werden diese Aussagen und das gute Ergebnis der Integrität durch die Untersuchung von Talbot et al. [21]. In ihrer Studie konnte gezeigt werden, dass Aufbau und Inhalt einer Merkhilfe von Bedeutung sein können und dass eine Auseinandersetzung vor der Anwendung eine wichtige Einflussgröße darstellt. Bei der Erstellung des Aufbaus und Inhalts von „SINNHAFT“ wurde daher unter Einbezug von Expert*innen sowie einer möglichst hohen Praxisorientierung versucht, einem Informationsverlust entgegenzuwirken [10].
Festzuhalten ist, dass für die Standardisierung der Übergabe eine Auseinandersetzung mit der Merkhilfe „SINNHAFT“ zu empfehlen ist, was allerdings auch bei anderen Merkhilfen Grundvoraussetzung ist. Anwender*innen haben hierzu jederzeit freien Zugang zum „SINNHAFT“-Lernmodul (https://​notfall-campus.​de/​sinnhaft).
Die Auswertungen der semistrukturierten Interviews bringen einige interessante Punkte hervor, insbesondere die Rückmeldungen, dass „SINNHAFT“ „sperrig“ und bei „Lappalien“ überfordernd erscheint. Von mehreren Teilnehmenden wird die Eignung der Merkhilfe besonders bei komplexen Fällen sowie die aktive Einbindung des ZNA-Teams positiv hervorgehoben.
Nach Definition der Joint Commission bezieht sich die Übergabekommunikation auf einen zeitlich begrenzten Prozess der Weitergabe von patientenspezifischen Informationen von einer Person an eine andere oder ein anderes Team, um die Kontinuität und Sicherheit der Versorgung der Patient*innen zu gewährleisten [18].
Eine wirksame Kommunikation bei der Übergabe ist daher von zentraler Bedeutung für eine sichere und effektive Patient*innenversorgung. Übergaben von einem Gesundheitsdienstleister zu einem anderen sind bekanntermaßen anfällig für Kommunikationsfehler [2, 5, 9, 14], weshalb dem entgegengewirkt werden muss. Unabhängig vom Ausmaß der Verletzung/Erkrankung sollte die Übergabe standardisiert erfolgen, Merkhilfen unterstützen hierbei kognitiv die Übergabe.
Der stakkatoratige Übergabestil mit der Ankündigung eines jeden einzelnen Teilaspekts von „SINNHAFT“ soll gewährleisten, dass die Übergabe „ballastfrei“ stattfindet, und darf deshalb nicht, wie in einem der Interviews erwähnt, als unhöflich missinterpretiert werden. Ganz im Gegenteil soll genau das eine Form der Wertschätzung für die Nahtstelle RD – ZNA darstellen und eine freundliche Willkommenskultur in keiner Weise ausschließen.
Die Auswertungen der Zeitdauer der idealerweise 2 min dauernden „SINNHAFT“-Übergaben zeigen, dass hier noch Schulungsbedarf besteht bzw. die Inhalte des Lernmoduls diesen Aspekt noch mehr adressieren müssen. Nicht zielführende Formulierungen sind zu vermeiden und im Kontext der nach Möglichkeit einzuhaltenden 2 min kontraproduktiv. Jedoch dienen die 2 min als Orientierung, um eine Übergabe auf das Wesentliche zu beschränken, und können je nach Komplexität des individuellen Falls verkürzt oder verlängert werden. Eigene Auswertungen aus Simulationen von komplexen Fällen zeigen, dass auch diese in 2 min übergeben werden können [6].
Interessant erscheint in der Diskussion auch das Studiendesign der durchgeführten Untersuchung, konkret die onlinebasierte Durchführung der Studie. Dieser Sachverhalt bringt mehrere Aspekte mit sich. Zum einen ist dieses Setting im Vergleich zu einer simulationsbasierten Studie z. B. in einem Simulationszentrum einfacher und kostengünstiger, zum anderen bietet die heutige Remote-Technik ein komfortables Spektrum für ein onlinebasiertes Studiensetting an.
Wie dargestellt wurde der Studie eine Pilotphase vorangestellt, um das Setting der onlinebasierten Präsentation der Fallvignetten in Form einer PowerPoint-Präsentation und die Übergabe im Remote-Modus an sich zu validieren. Das Feedback der Teilnehmenden im Rahmen der Pilotphase brachte keine notwendigen Modifikationen hervor. Dies bestätigt die Angemessenheit des virtuellen Settings und kann somit als Einblick in die Anwendbarkeit von „SINNHAFT“ als Übergabeschema in der digitalen Notfallrettung betrachtet werden. Diesem Sachverhalt kommt im Kontext der zunehmenden Verbreitung des Telenotarztwesens eine enorme Bedeutung zu. Denn gerade im Telenotarztsystem, wo der fehlende „Live-Eindruck“ für den hinzugezogenen Notarzt bestmöglich kompensiert werden sollte, bekommt die Übergabe via Internet eine enorme Wichtigkeit. Sicherlich lag der Fokus der hier durchgeführten Studie nicht im Telenotarztsystem, trotzdem lässt sie nach Meinung der Autor*innen die Aussage zu, dass die Übergabemerkhilfe „SINNHAFT“ für eine Standardisierung in diesem Bereich der Telenotfallmedizin geeignet erscheint.
Mit der vorliegenden Arbeit ist es gelungen, Evidenz für die praktische Anwendbarkeit der Merkhilfe SINNHAFT zu präsentieren. Nichtsdestotrotz ist es notwendig, weitere Forschung in diesem Feld zu betreiben, um das Thema „Übergabe“ in Deutschland weiter zu professionalisieren und mehr Vereinheitlichung zu erzielen. Eine aktuelle Publikation von Tortosa-Alted et al. zeigt, dass Übergaben unter Bedingungen stattfinden, die Expert*innenempfehlungen völlig zuwiderlaufen, sodass sie weder sicher noch wirksam sind und somit ein ernstes Problem für die Patient*innensicherheit und Versorgungqualität darstellen [23].
Obwohl Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern noch hinterherhängt, bietet die Übergabemerkhilfe SINNHAFT die Grundlage für einen sicheren, effizienten und effektiven standardisierten Übergabeprozess [1, 24].

Limitationen

Die Ergebnisse unserer Studie sind vor dem Hintergrund einiger Limitationen zu betrachten. Die kleine Stichprobe, insbesondere beim ärztlichen Personal, hat keine Auswertung mittels Methoden der Inferenzstatistik erlaubt. Künftige Studien sollten eine größere Stichprobe anstreben, um die Assoziationen und Hypothesen zu untersuchen, ob z. B. die beobachteten Bewertungen von RD- und ZNA-Teilnehmenden signifikant voneinander abweichen und mit welchen Faktoren diese assoziiert sind.
Weiterhin hat die hier präsentierte Studie lediglich die Anwendbarkeit der Merkhilfe „SINNHAFT“ im Fokus, ein Vergleich mit der Anwendbarkeit anderer Merkhilfen war nicht Ziel dieser Studie.
Darüber hinaus kann mit der durchgeführten Arbeit keine Aussage über die Effektivität der Übergaben in Bezug auf Behandlungsergebnisse wie z. B. Mortalitätsreduktion gemacht werden.
Offenbleiben muss auch ein Ergebnisvergleich in der Anwendung der Merkhilfe „SINNHAFT“ bei realen Fällen, hier wird eine bereits initiierte weitere Studie (in der Umsetzung) Ergebnisse liefern.

Fazit für die Praxis

  • Die Übergabemerkhilfe „SINNHAFT“ ist die erste Merkhilfe, die spezifisch für die Übergabe vom Rettungsdienst zur zentralen Notaufnahme in einem wissenschaftlichen Prozess entwickelt wurde.
  • Studienteilnehmende auf beiden Seiten des Übergabeprozesses bewerteten die praktische Anwendbarkeit und den Beitrag der Merkhilfe zur Gewährleistung der Patient*innensicherheit als positiv.
  • Die vorliegende Untersuchung lässt die Aussage zu, dass „SINNHAFT“ für eine Standardisierung der Übergabe geeignet ist.
  • Dies gilt sowohl für ein breites Spektrum an Krankheits- bzw. Verletzungsschwere als auch für traumatologische bzw. nichttraumatologische Notfälle.
  • Die positiven Ergebnisse der ersten Anwendungsstudie von SINNHAFT können die Integration der evidenzbasierten Übergabekultur nachhaltig in der deutschen Notfallmedizin fördern.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

I. Gräff, A. Zhelyazkova, J. Tempfli, N. Hoffjan, B. Urban, S. Prückner und P. Ehlers geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
Alle beschriebenen Untersuchungen am Menschen oder an menschlichem Gewebe wurden mit Zustimmung der zuständigen Ethikkommission, im Einklang mit nationalem Recht sowie gemäß der Deklaration von Helsinki von 1975 (in der aktuellen, überarbeiteten Fassung) durchgeführt. Von allen beteiligten Patient/-innen liegt eine Einverständniserklärung vor.
Open Access Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Die in diesem Artikel enthaltenen Bilder und sonstiges Drittmaterial unterliegen ebenfalls der genannten Creative Commons Lizenz, sofern sich aus der Abbildungslegende nichts anderes ergibt. Sofern das betreffende Material nicht unter der genannten Creative Commons Lizenz steht und die betreffende Handlung nicht nach gesetzlichen Vorschriften erlaubt ist, ist für die oben aufgeführten Weiterverwendungen des Materials die Einwilligung des jeweiligen Rechteinhabers einzuholen. Weitere Details zur Lizenz entnehmen Sie bitte der Lizenzinformation auf http://​creativecommons.​org/​licenses/​by/​4.​0/​deed.​de.

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Literatur
9.
Zurück zum Zitat Gräff I, Pin M, Ehlers P, Seidel M, Hossfeld B, Dietz-Wittstock M, Rossi R, Gries A, Ramshorn-Zimmer A, Reifferscheid F, Reinhold T, Band H, Kuhl K‑H, König M‑K, Kasberger J, Löb R, Krings R, Schäfer S, Wienen I‑M, Strametz R, Wedler K, Mach C, Werner D, Schacher S (2022) Empfehlungen zum strukturierten Übergabeprozess in der zentralen Notaufnahme: Konsensuspapier von DGINA, DIVI, BAND, BV-AELRD, VDF, AGBF, DBRD, DRK, MHD, JUH, ASB, FALCK, APS, ABNP, DRF, ADAC. Notfall Rettungsmed 25(1):10–18. https://doi.org/10.1007/s10049-020-00810-8CrossRef Gräff I, Pin M, Ehlers P, Seidel M, Hossfeld B, Dietz-Wittstock M, Rossi R, Gries A, Ramshorn-Zimmer A, Reifferscheid F, Reinhold T, Band H, Kuhl K‑H, König M‑K, Kasberger J, Löb R, Krings R, Schäfer S, Wienen I‑M, Strametz R, Wedler K, Mach C, Werner D, Schacher S (2022) Empfehlungen zum strukturierten Übergabeprozess in der zentralen Notaufnahme: Konsensuspapier von DGINA, DIVI, BAND, BV-AELRD, VDF, AGBF, DBRD, DRK, MHD, JUH, ASB, FALCK, APS, ABNP, DRF, ADAC. Notfall Rettungsmed 25(1):10–18. https://​doi.​org/​10.​1007/​s10049-020-00810-8CrossRef
10.
Metadaten
Titel
Die Übergabemerkhilfe „SINNHAFT“: Ergebnisse einer onlinebasierten Mixed-methods-Anwendungsstudie
verfasst von
Prof. Dr. med. I. Gräff, DESA
A. Zhelyazkova
J. Tempfli
N. Hoffjan
B. Urban
S. Prückner
P. Ehlers
Publikationsdatum
28.03.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-025-01516-5