01.04.2014 | CME Zertifizierte Fortbildung
Beginnende Demenz und Fahreignung
Teil 1: Grundlagen
Erschienen in: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie | Ausgabe 3/2014
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Im Alter wirken sich physiologische Veränderungen, vor allem aber Erkrankungen, auf die Fahreignung aus. Die kognitiv-mentale Leistungsfähigkeit spielt dabei eine wichtige Rolle. Verschlechterung des Gesundheitszustands und Unbehagen beim Autofahren sind wesentliche Gründe für alte Menschen, nicht mehr selbst zu fahren. Mit der Veränderung der Leistungsfähigkeit wandelt sich auch das Fahrverhalten. Die Unfallentstehung bzw. die Unfallursachen im Alter weisen charakteristische Unterschiede im Vergleich zu jüngeren Autofahrern auf. Bei der Beurteilung von Unfallhäufigkeit und -risiko ist eine differenzierte Betrachtung notwendig. Während in fortgeschrittenen Demenzstadien Fahreignung sicher nicht mehr gegeben ist, kann sie in leichten Demenzstadien noch eine Zeitlang erhalten sein. – Das praktische Vorgehen beim Assessment und der Beurteilung der Fahreignung wird ausführlich in Teil 2 dargestellt.
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