01.08.2003 | Kasuistiken
Amputationsverletzung beider Hände infolge Sprengkörperexplosion bei einem 14-jährigen Jungen im irakisch-kuwaitischen Grenzgebiet
Erschienen in: Notfall + Rettungsmedizin | Ausgabe 5/2003
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Berichtet wird der Fall eines etwa 14-jährigen irakischen Jungen, der sich 8 Jahre nach Ende des 2. Golfkriegs durch die Explosion eines in der Wüste gefundenen Sprengkörpers eine Amputationsverletzung beider Hände zuzog. Qualifizierte Hilfe konnte erst nach 2–3 h geleistet werden als bereits ein manifester hämorrhagischer Schock vorlag. Nach Stabilisierung durch das Notfallteam und Transport in das Hauptquartier der United Nations Iraq-Kuwait Observation Mission erfolgte eine beidseitige Unterarmamputation. Nachfolgend werden die logistischen Probleme unter den erschwerten Gegebenheiten der geographischen und politischen Situation diskutiert.
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